Soziales

Der Sozialstaat braucht Grenzen

Unser Land steht vor gro­ßen sozia­len Her­aus­for­de­run­gen. Die Sta­bi­li­sie­rung der Sozi­al­sys­te­me erfor­dert bei einer schrump­fen­den und altern­den Bevöl­ke­rung beson­de­re Anstren­gun­gen. Unse­re begrenz­ten Mit­tel ste­hen des­halb nicht für eine unver­ant­wort­li­che Zuwan­de­rungs­po­li­tik, wie sie sich kein ande­res euro­päi­sches Land zumu­tet, zur Ver­fü­gung.

Unser Sozi­al­staat kann nur erhal­ten wer­den, wenn die gefor­der­te finan­zi­el­le Soli­da­ri­tät inner­halb einer klar defi­nier­ten und begrenz­ten Gemein­schaft erbracht wird.

Eine Auf­lö­sung des Natio­nal­staats führt unwei­ger­lich zur Gefähr­dung unse­rer gewohn­ten sozi­al­staat­li­chen Errun­gen­schaf­ten.

Benachteiligung von Familien beseitigen und Kinderarmut bekämpfen

Die AfD setzt sich für die nach­hal­ti­ge steu­er­li­che Ent­las­tung von Fami­li­en durch Ein­füh­rung eines Fami­li­en­split­tings ein. Dabei wird das Fami­li­en­ein­kom­men vor der Ver­steue­rung auf die Fami­li­en­mit­glie­der rech­ne­risch ver­teilt, so dass die Steu­er­last ins­ge­samt sinkt. Wer Kin­der hat, zahlt dann weni­ger Steu­ern.

In die­sem Zuge sind auch die steu­er­li­chen Benach­tei­li­gun­gen von Kin­dern und Eltern aus Tren­nungs- und Schei­dungs­fa­mi­li­en zu besei­ti­gen.

Der Erwerb von Wohn­ei­gen­tum durch Fami­li­en soll durch zins­lo­se Dar­le­hen, Zuschüs­se und Erlass der Grund­er­werb­steu­er erleich­tert wer­den.

Die AfD setzt sich auch für eine bes­se­re Berück­sich­ti­gung der Leis­tun­gen von Eltern in der Ren­ten­ver­si­che­rung ein. Die Kin­der von heu­te sind die poten­zi­el­len Bei­trags­zah­ler von mor­gen. Wer Kin­der groß­zieht und Ren­ten­ver­si­che­rungs­bei­trä­ge leis­tet, trägt des­halb dop­pelt zur Siche­rung der Ren­ten bei.

Erzie­hungs­zei­ten müs­sen des­halb eine deut­li­che Ren­ten­er­hö­hung zur Fol­ge haben.

Grundsicherung im Alter: Wer gearbeitet hat, muss später mehr haben

Die AfD will dafür sor­gen, dass durch Arbeits­leis­tung und ande­re anre­chen­ba­re Zei­ten, zum Bei­spiel Erzie­hungs­zei­ten, erwor­be­ne Ren­ten­an­sprü­che mit einem ange­mes­se­nen Auf­schlag zur Grund­si­che­rung Berück­sich­ti­gung fin­den.

Für mehr Gerechtigkeit beim Arbeitslosengeld

Die AfD setzt sich für eine gestaf­fel­te län­ge­re Bezugs­dau­er von Arbeits­lo­sen­geld I in Abhän­gig­keit der Dau­er der Vor­be­schäf­ti­gung ein. Der Selbst­be­halt bei der Berech­nung von Arbeits­lo­sen­geld I ist sank­ti­ons­frei zu erhö­hen.

Paritätische Finanzierung der Kranken- und Pflegeversicherung

Die AfD setzt sich dafür ein, dass der Arbeit­ge­ber­an­teil zur Kran­ken- und Pfle­ge­ver­si­che­rung wie­der auf die glei­che Höhe wie der Arbeit­neh­mer­an­teil fest­ge­legt wird.