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Die Wasserversorgung gehört in die öffentliche Hand

Die AfD befür­wor­tet die klein­tei­li­ge Was­ser­ver­sor­gung durch Kom­mu­nen und Zweck­ver­bän­de. Das Eigen­tum an den Was­ser­res­sour­cen, den För­der­an­la­gen, der Was­ser­auf­be­rei­tung und am Ver­teil­netz muss in öffent­li­cher Hand und damit in den Hän­den der Bür­ger ver­blei­ben.

Eine EU-wei­te Libe­ra­li­sie­rung und Kom­mer­zia­li­sie­rung des Was­ser­markts lehnt die AfD ent­schie­den ab.

Eine gene­rel­le Pri­va­ti­sie­rung des Was­sers oder der Was­ser­wer­ke, die durch Richt­li­ni­en der EU ange­regt wer­den, darf es nicht geben. Brun­nen pri­va­ter Grund­stücks­ei­gen­tü­mer, die hier­aus ihr Trink­was­ser gewin­nen, sind hier­von aus­ge­nom­men.

Ausbau der Windenergie beenden

Die Wind­ener­gie ist ein ener­gie­po­li­ti­scher Irr­weg, öko­no­misch absurd und öko­lo­gisch kon­tra­pro­duk­tiv.

Wir leh­nen den wei­te­ren Aus­bau der Wind­ener­gie ab, denn er bringt mehr Scha­den als Nut­zen.

Lärmschutz verbessern

Lärm ver­ur­sacht Stress und macht krank. Lärm ist das durch wei­te Tei­le der Bevöl­ke­rung am stärks­ten wahr­ge­nom­me­ne Umwelt­pro­blem. Die bis­he­ri­gen Anstren­gun­gen zur Lärm­vor­sor­ge und ins­be­son­de­re zur Lärm­sa­nie­rung rei­chen nicht aus.

Die AfD setzt sich des­halb für ein ziel­ge­rich­te­tes Inves­ti­ti­ons­pro­gramm für den Lärm­schutz ein.

Verbraucherschutz als nationale Aufgabe

Die AfD setzt sich für ver­mehr­te Pro­dukt­prü­fun­gen durch Stär­kung der Gewer­be­auf­sicht ein und for­dert eine trans­pa­ren­te Kenn­zeich­nung von Lebens­mit­teln mit ver­brau­cher­freund­li­chen, genau­en Anga­ben zu Her­kunft, Inhalts­stof­fen und Qua­li­tät.

Wir wol­len die Ver­brau­cher­or­ga­ni­sa­tio­nen durch aus­rei­chen­des Stif­tungs­ka­pi­tal stär­ken, um ihre Unab­hän­gig­keit zu erhal­ten.

Die offe­nen Gren­zen des Bin­nen­markts haben zu einer star­ken Zunah­me unsi­che­rer und gefähr­li­cher Pro­duk­te geführt. Her­stel­ler und Impor­teu­re kön­nen sich die Unbe­denk­lich­keit ihrer Pro­duk­te weit­ge­hend selbst beschei­ni­gen. Die­ser Ent­wick­lung muss durch eine bes­se­re per­so­nel­le und mate­ri­el­le Aus­stat­tung der Gewer­be­auf­sicht und Pro­dukt­prü­fung, vor allem bei Lebens­mit­teln, Kin­der­spiel­zeu­gen und Elek­tro­ge­rä­ten, begeg­net wer­den.

Wir set­zen uns für eine Rena­tio­na­li­sie­rung des Ver­brau­cher­schut­zes ein.

Tierschutz verbessern

Die AfD setzt sich für eine mit­füh­len­de und wür­de­vol­le Behand­lung aller Tie­re ein. Dies bezieht sich auf die Hal­tung, den Trans­port und die Schlach­tung. Tier­schutz­ge­set­ze müs­sen glei­cher­ma­ßen für alle gel­ten.

Den Han­del, die Bewer­bung und die Ein­fuhr von Fleisch aus tier­quä­le­ri­scher Schlach­tung (Schäch­ten) lehnt die AfD ab.

Län­der wie Schwe­den, Nie­der­lan­de, Schweiz, Polen, Nor­we­gen, Island, Liech­ten­stein und Däne­mark sind für uns in die­ser Hin­sicht Vor­bild.

Bäuerliche Landwirtschaft stärken

Die AfD steht zur För­de­rung von land­wirt­schaft­li­chen Fami­li­en­be­trie­ben und Genos­sen­schaf­ten. Die Glo­ba­li­sie­rung bewer­ten wir im Bereich der Land­wirt­schaft kri­tisch. Wir wen­den uns gegen die nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen eines welt­wei­ten Preis­dum­pings zulas­ten von Umwelt, Mensch und Tier.

Unse­re land­wirt­schaft­li­chen Fami­li­en­be­trie­be müs­sen wie­der in die Lage ver­setzt wer­den, von ihrem Ein­kom­men den sozia­len Stan­dard ihrer Fami­li­en zu sichern und Inves­ti­tio­nen für den Wei­ter­be­stand ihres Hofs zu täti­gen.

Sortenvielfalt erhalten, multinationale Konzerne in die Schranken weisen

Alte Kul­tur­sor­ten gehö­ren zum kol­lek­ti­ven Eigen­tum aller Men­schen. Den­noch müs­sen hohe Gebüh­ren für die Anmel­dung uralter Sor­ten gezahlt wer­den, wenn die­se ver­mark­tet wer­den sol­len. Die­se Klau­sel im Saat­gut­ver­kehrs­ge­setz schützt gro­ße Kon­zer­ne vor der Kon­kur­renz durch Klein­be­trie­be. Durch die Erlaub­nis, alte Kul­tur­sor­ten lizenz­frei ver­meh­ren zu kön­nen, wird die Sor­ten­viel­falt beim End­ver­brau­cher brei­ter wer­den.

Die AfD for­dert die Auf­he­bung aller Han­dels­be­schrän­kun­gen für alte Nutz­pflan­zen­sor­ten.

Mehr Rechte für Kleingärtner und Kleintierhalter

Wer Lebens­mit­tel selbst erzeugt, weiß um ihren Wert. Nutz­gar­ten­be­sit­zer und Klein­tier­hal­ter gewin­nen fri­sche Lebens­mit­tel, erhal­ten die gene­ti­sche Viel­falt und leis­ten einen Bei­trag für die Kri­sen­vor­sor­ge.

Um wei­ter­hin brei­ten Bevöl­ke­rungs­schich­ten die­sen Zugang zu ermög­li­chen, will die AfD die Rechts­si­cher­heit von Klein­gär­ten und Klein­tier­hal­tun­gen stär­ken und Regu­la­ri­en abbau­en.

Für eine gentechnikfreie deutsche Landwirtschaft

Die AfD setzt sich für gen­tech­nik­frei erzeug­te Lebens­mit­tel aus der deut­schen Land­wirt­schaft ein. Der streng kon­trol­lier­te Ein­satz der Gen­tech­nik in For­schung und Wis­sen­schaft bleibt erlaubt.