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Willkommenskultur für Kinder: Familienförderung und Bevölkerungsentwicklung

Die dra­ma­ti­sche Zunah­me der Ehe- und Kin­der­lo­sig­keit und das Ver­schwin­den nor­ma­ler mit­tel­gro­ßer Fami­li­en – von den eta­blier­ten Par­tei­en längst als alter­na­tiv­los hin­ge­nom­men – sor­gen für eine Schrump­fung unse­rer ange­stamm­ten Bevöl­ke­rung um mehr als 250.000 Per­so­nen pro Jahr, mit stark stei­gen­der Ten­denz. Die AfD stemmt sich gegen die­sen Trend zur Selbst­ab­schaf­fung und will Deutsch­lands Gesell­schaft von Grund auf fami­li­en- und kin­der­freund­li­cher gestal­ten.

Deutsch­land braucht in der der­zei­ti­gen demo­gra­fi­schen Lage einen Para­dig­men­wech­sel hin zu einer Bevöl­ke­rungs­po­li­tik in Gestalt einer akti­vie­ren­den Fami­li­en­po­li­tik.

Fami­li­en­po­li­tik soll des­halb den Maß­stab für alle mit ihr ver­bun­de­nen Poli­tik­fel­der set­zen, ins­be­son­de­re für die Sozial‑, Steu­er- und Bil­dungs­po­li­tik.

Der Erhalt des eige­nen Staats­volks ist vor­ran­gi­ge Auf­ga­be der Poli­tik und jeder Regie­rung.

Eine kin­der­freund­li­che Gesell­schaft und der Erhalt des Staats­volks sind daher als Staats­ziel in das Grund­ge­setz auf­zu­neh­men.

Mut zu Kindern

Wir wol­len vor allem Fami­li­en mit unter­durch­schnitt­li­chem Ein­kom­men finan­zi­ell ent­las­ten und Mut zu Kin­dern machen.

Dazu gehö­ren auch kon­kre­te För­der­maß­nah­men, wie Ehe­start-Kre­di­te mit Tei­ler­lass für jedes Kind, Wohn­ei­gen­tums­för­de­rung für Fami­li­en, BAFöG-Rück­zah­lungs­er­lass für jun­ge Fami­li­en, leich­te­rer Zugang zu Leis­tun­gen für Bil­dung und Teil­ha­be, Erstat­tung von Fahrt­kos­ten und Zuzah­lun­gen beim Arzt oder der Zweit­woh­nungs­steu­er für Jugend­li­che in Aus­bil­dung.

Fami­li­en, in denen Kin­der erzo­gen wer­den, leis­ten einen eben­so wich­ti­gen Bei­trag zur Sta­bi­li­sie­rung der sozia­len Siche­rungs­sys­te­me wie akti­ve Bei­trags­zah­ler. Daher will die AfD durch einen umfas­sen­den Leis­tungs­aus­gleich eine Steu­er- und Bei­trags­ge­rech­tig­keit für Fami­li­en her­stel­len.

Dazu gehört ein Fami­li­en­split­ting, das über ange­mes­se­ne Frei­be­trä­ge pro Fami­li­en­mit­glied zu einer spürbaren Ent­las­tung von Fami­li­en führen soll.

Kin­der dürfen nicht län­ger ein Armuts­ri­si­ko sein!

Familiennahe Betreuung würdigen

Kin­der unter drei Jah­ren füh­len sich am wohls­ten, wenn sie durch die eige­nen Eltern betreut wer­den. Es muss wie­der mög­lich sein, dass eine Fami­lie mit klei­nen Kin­dern von einem Gehalt leben kann, so dass die Eltern frei zwi­schen Berufs­tä­tig­keit oder Erwerbs­pau­se ent­schei­den kön­nen.

Der Staat muss dafür die elter­li­che Betreu­ung genau­so finan­zi­ell unter­stüt­zen wie Kitas und Tages­müt­ter.

Kinder willkommen heißen

Auch unge­bo­re­ne Kin­der haben ein Recht auf Leben. Viel zu oft wird die­ses Recht der Selbst­ver­wirk­li­chung oder sozia­len Zukunfts­ängs­ten unter­ge­ord­net. Sol­chen Ängs­ten will die AfD durch kon­kre­te Hil­fen für Fami­li­en in allen Lebens­la­gen vor­beu­gen, ins­be­son­de­re den lebens­ret­ten­den Aus­weg der Adop­ti­on erleich­tern und för­dern. Die Kon­flikt­be­ra­tung muss tat­säch­lich dem Schutz des Lebens die­nen.

Wir leh­nen alle Bestre­bun­gen ab, die Tötung Unge­bo­re­ner zu einem Men­schen­recht zu erklä­ren.

Für ein klares Familienbild — Gender-Ideologie ist verfassungsfeindlich

Die Gen­der-Ideo­lo­gie mar­gi­na­li­siert natur­ge­ge­be­ne Unter­schie­de zwi­schen den Geschlech­tern und stellt geschlecht­li­che Iden­ti­tät in Fra­ge. Sie will die klas­si­sche Fami­lie als Lebens­mo­dell und Rol­len­bild abschaf­fen. Damit steht sie in kla­rem Wider­spruch zum Grund­ge­setz, das die (klas­sisch ver­stan­de­ne) Ehe und Fami­lie als staats­tra­gen­des Insti­tut schützt, weil nur die­ses das Staats­volk als Trä­ger der Sou­ve­rä­ni­tät her­vor­brin­gen kann.

Die AfD will, dass sich die Fami­li­en­po­li­tik des Bun­des und der Län­der am Bild der Fami­lie aus Vater, Mut­ter und Kin­dern ori­en­tiert.

Wir leh­nen alle Ver­su­che ab, den Sinn des Wor­tes „Fami­lie“ in Art. 6 Abs. 1 Grund­ge­setz auf ande­re Gemein­schaf­ten aus­zu­deh­nen und der Fami­lie auf die­sem Wege den beson­de­ren staat­li­chen Schutz zu ent­zie­hen.

Steuerverschwendung durch “Gender-Forschung” beenden

Die „Gen­der-For­schung“ ist kei­ne seriö­se Wis­sen­schaft, son­dern folgt der ideo­lo­gi­schen Vor­ga­be, dass das natür­li­che Geschlecht (Sex) und das sozia­le Geschlecht (Gen­der) von­ein­an­der völ­lig unab­hän­gig sei­en. Ziel ist letzt­lich die Abschaf­fung der natür­li­chen Geschlech­ter­po­la­ri­tät.

Bund und Län­der dür­fen kei­ne Mit­tel für die „Gen­der-For­schung“ mehr bereit­stel­len und kei­ne „Gen­der-Pro­fes­su­ren“ mehr beset­zen.